Starke Schultern tragen mehr – wir suchen UnterstützerInnen!

Eine Schulgründung kostet Geld. Mit ihrer Spende können Sie konkret dazu beitragen, dass unsere Vision der Schule der Zukunft schon bald Wirklichkeit wird.

Als gemeinnütziger Verein können wir steuerlich anrechenbare Quittungen ausstellen. Bei Spenden bis 300 EUR gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung, bei Beträgen darüber stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus, bitte teilen Sie uns hierfür Ihre vollständige Anschrift an info@montessori-lohr.de mit.

Sie können ihre Spende direkt auf einem unserer beiden Bankkonten vornehmen:

Kontoinhaber:Montessori Lohr am Main e.V.
Bankinstitut:Sparkasse Mainfranken Würzburg
IBAN:DE38 7905 0000 0048 9690 34
BIC:BYLADEM1SWU
Kontoinhaber:Montessori Lohr am Main e.V.
Bankinstitut:Raiffeisenbank Main-Spessart
IBAN:DE18 7906 9159 9998 8322 77
BIC:GENODEF1GEM

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

Lohrer Montessori-Schule startet im September

https://www.main-echo.de/regional/kreis-main-spessart/vom-gruendungsmodus-in-den-schulbetrieb-uebergegangen-art-7311219

Lohrer Montessori-Schule startet im September

Main-Spessart 10.06.2021 – 15:50 Uhr Kommentieren  3 Min.  VorlesenMerken

Daniela Rienecker wird die Schulleiterin der Montessorischule Main-Spessart. Vom Initiatoren-Team und der frisch renovierten Schule zeigt sich die dreifache Mutter, deren Tochter ebenso ab September in Wombach unterrichtet wird, begeistert.Foto: Frank Zagel

Zwei Jah­re Pla­nung, Or­ga­ni­sa­ti­on und viel Ar­beit zah­len sich für die In­i­tia­to­rin­nen der Mon­tes­s­o­ri Grund­schu­le Main-Spess­art (Mo­mas) aus: Die Re­gie­rung von Un­ter­fran­ken ge­neh­mig­te den Be­trieb zum kom­men­den Schul­jahr. Grund ge­nug für die Fil­me­ma­che­rin Ni­co­le Scherg und die Mon­tes­s­o­ri-Er­zie­he­rin Kat­ja Fle­cken­stein, die bei­de aus Par­ten­stein kom­men, ein Pres­se­ge­spräch in den frisch re­no­vier­ten Rä­um­lich­kei­ten der ehe­ma­li­gen St. Ni­ko­laus-Schu­le in Wom­bach zu ver­an­stal­ten. Da­bei wur­de auch die neue Schul­lei­te­rin Da­nie­la Riene­cker vor­ge­s­tellt.

„Wir sind vom Gründungsmodus in den Schulbetrieb übergegangen“, sagte Fleckenstein. Mit 16 Kindern – davon zwei Drittel Schulanfänger – beginnt im September das erste Schuljahr für das jahrgangsübergreifende Bildungskonzept. Bei diesem steht das freie Lernen des Kindes im Mittelpunkt.

Mit Daniela Rienecker wurde eine Grundschullehrerin, die gegenwärtig an der Montessorischule Würzburg lehrt, als künftige Schulleiterin gewonnen. 2005 hat die 39-Jährige aus Güntersleben im Kreis Würzburg ihr zweites Staatsexamen abgeschlossen. Im Juli wird sie das Montessori-Diplom in der Tasche haben. Auch Rieneckers Tochter gehört ab September als Schulanfängerin zur Schulfamilie in Wombach.

Der Begriff „Schulfamilie“ fällt häufig im Gespräch. „Uns war von Anfang an klar, dass die Eltern eine essenzielle Stütze unseres Vereins sein werden“, erklärt Scherg. Die Mitarbeit der Eltern spiele nicht nur bei der Umsetzung der Pädagogik – unter anderem einem Unterricht ohne Noten – eine große Rolle. Auch bei Renovierungsarbeiten und der Beschaffung von Materialien seien diese im Vorfeld nicht zu ersetzen.

Neben Daniela Rienecker wurde bereits eine weitere Lehrkraft eingestellt. Auch sie verfüge über das Montessori-Diplom und bringe eine mehrjährige Montessori-Schulerfahrung mit sich, so Scherg. Eine dritte Kraft als Ergänzung für das pädagogische Team und eine Assistentin der Schulleitung stünden ebenso vor der Einstellung.

„Die Kinder wurden von uns über Online-Gespräche mit den Eltern bewusst ausgewählt“, berichtet Fleckenstein. Sie stammen aus dem ganzen Kreis Main-Spessart. Die Nachfrage nach einem Schulplatz sei groß gewesen. Mittels einer Warteliste soll in den kommenden Jahren die Anzahl der Schüler auf 24 steigen. Auch ein Kind mit erhöhtem Förderbedarf wurde aufgenommen. Birgit Wagner, im Montessori-Verein für Inklusionsarbeit zuständig, ergänzt, dass zukünftig bis zu zwei Kinder in die Klasse mit aufgenommen werden können.

Die Finanzen seien durch einen Bürgschaftskredit in Höhe von 200.000 Euro und weiteren 100.000 Euro in Form von Kleinbürgschaften durch Stiftungsgelder und Spenden gesichert, führt Scherg aus. In den ersten beiden Jahren erhalte die Schule lediglich 65 Prozent Personalkostenzuschüsse vom bayerischen Staat. Sachkosten würden überhaupt nicht bezuschusst.

Das Schulgeld belaufe sich auf 220 Euro pro Monat und richte sich bei einkommensschwächeren Familien nach deren Gehalt. Jede Familie und jedes Kind soll laut Scherg auch die finanzielle Möglichkeit zur Aufnahme an der Schule haben. Mit 160.000 Euro ging der Besitzer des Gebäudes, die Lebenshilfe Main-Spessart, in Vorleistung, um die gemieteten Räume der 35 Jahre alten ehemaligen Schule für lernbehinderte Kinder zu renovieren.

Die Sanierung ist bereits abgeschlossen. Feinarbeiten und der Einzug des Mobiliars sowie Lehrmaterialien stehen in den kommenden Wochen für den 300 Quadratmeter großen Schulbereich mit vier Lernräumen, Sekretariat und Lehrerzimmer an.

Gabriele Hofstetter, Geschäftsführerin der Lebenshilfe, verwies beim Rundgang durch die Klassenzimmer auf das Konzept der Lichtdurchflutung durch zusätzlich eingebaute Fenster. Neben der Montessorischule sind bereits Büros der Lebenshilfe, der Offenen Hilfen und die Mittagsbetreuung der Wombacher Grundschule im Haus untergebracht.

Das Kennenlernen der Kinder und Eltern, das bisher aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich war, soll in den kommenden Wochen erfolgen. Der erste Elternabend fand bereits am Dienstag statt. „Dem Schulstart steht jetzt nichts mehr im Weg“, betont Nicole Scherg. Die Mutter von zwei kleinen Kindern freut sich auf auf die kommenden Monate und denkt schon wieder einen Schritt weiter: „Jetzt ist unser Ziel, eine weiterführende Montessorischule ab der fünften Klasse aufzubauen.“

Frank Zagel

Drei Fragen an die künftige Schulleiterin Daniela Rienecker

Frau Rienecker, warum haben Sie sich für die Montessori-Pädagogik entschieden?

Weil damit nachhaltiges Lernen stattfinden kann. Das ist ein Lernen für das Leben, das auch bestehen bleibt. Dieses kann nur mit Freude stattfinden.

Welche Ziele verfolgen Sie für die Montessorischule Main-Spessart?

Motivation wird an erster Stelle stehen – für alle. Wir haben einen schönen Lernplatz für Schüler, Eltern und Lernbegleiter, der zum Wohlfühlort werden soll. Wir können alle gemeinsam voneinander lernen und jeder Schüler bekommt die Möglichkeit, seine Potenziale voll zu entfalten.

Wie waren ihre ersten Eindrücke vom Gründungs-Team und der neuen Schule?

Die Initiatorinnen waren von Beginn an freundlich, kompetent und wohlwollend. Und dazu noch voller Energie. Das naturnahe Lernen ist mir wichtig. Daher passt das tolle Schulgebäude inmitten der Natur perfekt zu unseren pädagogischen Schwerpunkten.

Unsere Schule im Bayerischen Rundfunk in einem Artikel von Sylvia Schubart-Arand

10.06.2021, 19:23 Uhr

Neue Montessori-Schule startet im September in Lohr am Main

Die neue Montessori-Schule Main-Spessart hat eine entscheidende Hürde genommen: Die Regierung von Unterfranken hat die Genehmigung erteilt. Damit kann die Schule im September in Lohr mit 16 Kindern starten. Personal gibt es auch schon.

Fast drei Jahre hat die Gründungsinitiative darauf hingearbeitet, eine neue Montessori-Schule Main-Spessart zu gründen. Bei den Initiatorinnen Monika Rosenkranz, Katja Fleckenstein, Nicole Scherg und Birgit Wagner ist die Freude jetzt groß: Die Regierung von Unterfranken hat die private Schule genehmigt. Am 1. August soll der Betrieb starten, zum neuen Schuljahr 2020/21 werden 16 ausgesuchte Kinder in eine jahrgangsübergreifende Klasse gehen. Etwa zwei Drittel sind Schulanfänger.

Viel Vorarbeit geleistet

Die Initiatorinnen sind mit dem Ziel angetreten, die Bildungslandschaft im Spessart etwas bunter zu machen. Dafür haben sie im ganzen Landkreis Main-Spessart getrommelt und sind auf großes Interesse gestoßen. Etliche Menschen im Spessart würden die Sehnsucht der Mütter und Väter nach einer freieren Lernumgebung für ihre Kinder teilen, sagt Nicole Scherg. Viel Arbeit musste bewältigt werden: Die Frauen gründeten einen Verein, der die Trägerschaft der Privatschule mit dem besonderen pädagogischen Konzept übernimmt. Sie selbst haben ein Konzept geschrieben, nach einem Gebäude und dem passenden Personal gesucht und sich Gedanken zur Finanzierung gemacht.

Kind als Baumeister seiner selbst

In der Montessori-Pädagogik ist einer der wichtigen Leitsätze: „Das Kind ist der Baumeister seiner selbst.“ Und die Aufforderung eines Kindes an Erzieher lautet: „Hilf mir, selbst zu tun“. Dabei gehe es um nachhaltiges Lernen mit Unterstützung von besonders geschultem Personal. Mit der 39-jährigen Daniela Rienecker hat die neue Montessori-Schule bereits eine Schulleiterin gefunden – eine studierte Grundschullehrerin mit Montessori-Diplom. Mit zwei weiteren Lehrkräften ist das Team komplett. Aus eigener Erfahrung weiß die Lehrkraft und Mutter: „Die Kinder lernen mit Freude, selbstbestimmt, ohne Druck und Zwang. Sie lernen ohne Notengebung, stehen ohne Konkurrenz zueinander.“

Eigenes Lernmaterial

Die künftige Montessorischule Main-Spessart hält sich inhaltlich an die Lehrpläne für die Bayerischen Grundschulen. Doch die Methoden unterscheiden sich. Weil die Kinder ihr Lernen selbst nach ihren eigenen Bedürfnissen planen, die Sozialform wählen, sich die Methode, die Inhalte fächerübergreifend und projektorientiert aussuchen, haben sie das Gefühl, für sich und für ihr Leben zu lernen, betont Daniela Rienecker. Die Kinder werden mit altbewährten Montessori-Materialien aus hochwertigem Holz lernen, das teilweise gebraucht angeschafft wurde.

Wieder Schulbetrieb im Gebäude

Ein Glücksfall ist die zum Teil seit 2016 leerstehende Nikolausschule der Lebenshilfe im Lohrer Stadtteil Wombach. Bis 2015 beherbergte das Haus mehrere Klassen der Lebenshilfe für lernbehinderte Kinder. Die Verantwortlichen der Montessori-Schule haben den Mietvertrag unterschrieben und können dort rund 300 Quadratmeter nutzen. Die Lebenshilfe ist in Vorleistung getreten, hat dank kleinerer Umbauten mehr Platz im Eingangsbereich geschaffen, Toiletten modernisiert, für mehr Licht und Helligkeit im Inneren sowie für Sonnenschutz gesorgt. Im Haus ist noch die Mittagsbetreuung der Lohrer Grundschule untergebracht. Die Montessorischule hat ihren eigenen barrierefreien Eingang.

Kinder kommen aus mehreren Orten

Die Renovierung ist zwar abgeschlossen, aber bis zum Startschuss ist noch viel zu tun, wissen die Eltern. Nun werde vom Gründungsmodus auf Schulbetrieb umgestellt. Aktive Elternschaft ist da gefragt, denn die Klassenzimmer müssen mit dem bereits angeschafften Mobiliar eingerichtet werden. Außerdem müssen noch Materialien gebastelt werden. Kennenlerntage mit den Kindern und Lehrern sind demnächst geplant. Die Familien sollen zusammenwachsen. Die gegenseitige Unterstützung ist notwendig – etwa bei der Bildung von Fahrgemeinschaften. Denn die Kinder kommen nicht nur aus Lohr, sondern aus der Umgebung von Frammersbach, Partenstein, Gemünden, Marktheidenfeld, Rieneck und sogar Güntersleben im Landkreis Würzburg.

Finanzierung gesichert – Spenden willkommen

Die Finanzierung der privaten Schule ist gesichert durch eine Kreditaufnahme von 200.000 Euro, wobei die Hälfte davon durch eine Bürgschaft abgesichert ist. In den ersten zwei Jahren erhält das Personal eine Teilförderung von 65 Prozent. Monatlich tragen die Eltern ein Schulgeld von 220 Euro und unterstützen den Trägerverein mit einem Jahresbeitrag von 50 Euro. Dort können aber auch passive Mitglieder aufgenommen werden. Die Initiatorinnen freuen sich über finanzielle Zuwendungen und Sachspenden wie Bewegungsmaterialien für draußen, von Hüpfbällen bis zu Springseilen.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/neue-montessori-schule-startet-im-september-in-lohr-am-main,SZvB9gv?fbclid=IwAR1Wd4_BUNrgIcpnijHi_zor-DDFR3pMUgSkh-cQu9kfztwpRFSCAIAWVNQ

WIR SIND GENEHMIGT!

Genehmigung unserer Schule
Unsere MOMAS Montessori Schule Main-Spessart wurde von der Regierung von Unterfranken genehmigt

Die MOMAS Montessori Schule Main-Spessart hat die Genehmigung durch die Regierung von Unterfranken erhalten. Wir freuen uns riesig, nun wirklich zum Schuljahresbeginn 2021/22 am Start sein zu dürfen – mit unserem pädagogischen Team, unseren zukünftigen Schüler*Innen, in wunderschönen Räumen!

Wir freuen uns auch darauf, einen Ort schaffen zu dürfen, der Wachstumsmöglichkeiten bietet. Einen Ort wachsen zu sehen, an dem sich Potenzial entfalten kann und Inklusion gelebt wird.

ONLINE INFOVERANSTALTUNG

Die Gründungsinitiative für die MONTESSORI SCHULE MAIN-SPESSART in Lohr/Main  lädt interessierte Eltern zu einer Online Infoveranstaltung ein.

Möchten Sie mehr über die Montessori Pädagogik und die künftige Schule erfahren? Sind Sie an der Aufnahme ihres Kindes an der Montessori Grundschule für das Schuljahr 2021/2022 interessiert?

Das Aufnahmeverfahren für das kommende Schuljahr läuft und es sind noch wenige Plätze verfügbar! Gerne auch für Quereinsteiger in die 2. Klasse oder Kinder mit erhöhtem Hilfebedarf.

Wir freuen uns, Ihnen unsere Initiative und den pädagogischen und organisatorischen Rahmen der Schule vorzustellen.

WANN: Donnerstag, 28.01.2021 von 18 Uhr – 19 Uhr

ANMELDUNG:
Bitte melden Sie sich über info@montessori-lohr.de an, wir mailen Ihnen dann die Zugangsdaten für das Online Meeting zu.

2. Infoabend für interessierte Eltern!

Wir freuen uns sehr über die große Nachfrage und veranstalten einen zweiten Infoabend für interessierte Eltern

am Mittwoch, den 14.10.20 von 16:30h bis 18:30h in den Räumen der Lebenshilfe in Lohr/Wombach, Bachstraße 34.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wenn Ihr dabei sein möchtet, sendet uns bitte eine kurze Nachricht an info@montessori-lohr.de!

Das Formular für die unverbindliche Voranmeldung für einen Schulplatz findet ihr hier.