Wie alles begann

Die Sehnsucht nach einer freien Schule für ihre Kinder brachte Monika Rosenkranz, Katja Fleckenstein und Nicole Scherg im September 2018 zusammen. Sie alle hatten einige Jahre in Großstädten und im Ausland gelebt und wurden von der dortigen reformpädagogischen Vielfalt inspiriert.

Das Leben brachte sie zurück in ihre Heimatregion, den Spessart. Die hiesige Schullandschaft zeigte sich nicht sehr bunt und in der näheren Umgebung boten sich keine Alternativen zum Regelschulsystem. Alle drei selbst Mütter, wünschten sie sich eine bedürfnisorientierte Lernumgebung für ihre Kinder und beschlossen, eine freie Schule zu gründen.

In den folgenden Monaten intensiven Austauschs, Recherche und Klärung begann das Schulprojekt Form anzunehmen und zu wachsen.

Die Kerngruppe entwickelte das Grundgerüst des pädagogischen Konzepts mit Montessori-Pädagogik, „Gewaltfreier Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg und „Soziokratie“ als tragende Säulen. 

Erste Gespräche mit dem Montessori Landesverband Bayern zeigten, dass hier mit hilfreicher Unterstützung auf den verschiedensten Ebenen zu rechnen ist.

Im Frühjahr 2019 öffnete sich die Kerngruppe für weitere Interessierte, neue Menschen brachten ihre Ideen und Fähigkeiten mit ein.

Die Gründung des Montessori Vereins Lohr am Main, der später Träger der Schule sein soll, wurde angestoßen.

Am 18.11.2019 wird die erste öffentliche Infoveranstaltung stattfinden, um die breite Bevölkerung der Region über die Schulgründung und auch die Montessori-Pädagogik zu informieren und Interesse zu wecken: Wer sind die Menschen hinter der Initiative, welchen Weg sind sie bereits gegangen und was sind die notwendigen Schritte und Hürden bis zur Schuleröffnung?